O Sole mio!

Ein Hauch von Nordsee und La Dolce Vita im Sole-Freibad Bad Essen

„O Sole mio!“ – In der Cittàslow Bad Essen kann dieser italienische Gassenhauer gleich zweideutig geschmettert werden: Bei herrlichem Sonnenschein im Sole-Schwimmbecken des neu eröffneten Sole-Freibad in Bad Essen.

Bei schönstem Sommerwetter freue ich mich auf ein erfrischendes Bad im kühlen Nass. Ich spiele kurz mit dem Gedanken ans Meer zu fahren, doch dann entscheide ich mich für die naheliegende Alternative: das Sole-Freibad in Bad Essen. In direkter Nachbarschaft zur Sole-Arena wurde das Freibad des Sole-Kurortes in einer gut neun monatigen Umbau- und Sanierungsphase zeitgemäß modernisiert.

Das Sole-Freibad in Bad Essen im Osnabrücker Land gibt es schon seit über 60 Jahren.

Modern, familiär und vielseitig

Nach fast 60 Jahren Badebetrieb erstrahlt das Sole-Freibad nun in zeitgemäßem, modernem neuen Glanz. Wenn das kein Grund zum Feiern ist?! Am 02.06.2017 präsentiert sich das Freibad erstmals seinen Badegästen und lädt diese am Eröffnungstag zum kostenlosen Probeschwimmen ein. Diese Einladung nehme auch ich gerne an. Der Eingangsbereich macht schon mal einen guten ersten Eindruck. Das Ambiente ist familiär, maritim und ich fühle mich sofort wohl.

Beim neuen Eingang des Sole-Freibads wurde viel mit Holz gearbeitet.

Grasgrün und Himmelblau

Das Bad ist gut besucht, aber nicht überfüllt. Mit Handtuch, Taschenbuch und Sonnencreme „bewaffnet“, bahne ich mir meinen Weg zu einem schattigen Plätzchen unter einem der schönen großen Bäume auf der hinteren Liegewiese. Die jungen Triebe des frischen Grases im Eingangsbereich und an den Seitenflächen müssen am Eröffnungstag noch auf ihren Einsatz als Liegewiese warten. Mittlerweile dürfte das junge Grün aber sicher fest mit dem Boden verwurzelt sein.

Einen Überblick über das Sole-Freibad in Bad Essen verschafft man sich am besten von der Wiese aus.

Für Wasserratten und Badenixen

Jetzt aber rein in die Fluten: Im nigelnagelneu gestalteten Sole-Freibad kommt wirklich jeder auf seine Kosten. Während ich im (Sport-) Schwimmbecken meine Bahnen in der Bad Essener Sole ziehe, planschen die kleinen Besucher vergnügt im liebevoll gestalteten und mit Süßwasser befüllten Kinderplanschbecken. Klein und Groß locken sowohl die 17,5 Meter lange Breitwellenrutsche, als auch die Sprungtürme im separaten Sprungbereich (das Becken hat die Form eines Schiffsrumpfs).

Auch neue Startblöcke gibt es nun im Sole-Freibad Bad Essen.

Schwimmen macht hungrig

Schon im Kindesalter habe ich mich nach dem Schwimmunterricht auf eine Leckerei aus dem Kiosk gefreut. Auch heute muss ich feststellen: Schwimmen macht durstig und hungrig. Wie passend, dass der Kioskbereich vergrößert wurde. Vor dem Verkaufstresen lädt eine Strandarea zum Verweilen ein. Mit den Füßen im Sand und einem kühlen Getränk in der Hand lasse ich es mir so richtig gut gehen. Gegen den kleinen Hunger helfen die bekannten und beliebten Klassiker wie Eis, Pommes oder Currywurst. Selbstverständlich gibt es diese Verkaufsschlager auch in diesem Sole-Freibad. Das Abendbrot ist also gesichert.

Die Sanierung vom Sole-Freibad Bad Essen hat zwar lange gedauert, ist dafür aber auch richtig toll geworden.

Gut zu wissen

Öffnungszeiten:
Juli & August: Mo – Fr von 6.30 – 20 Uhr; Sa, So, Feiertage: 8 – 19 Uhr
Ab September: Mo – Fr von 7 – 19 Uhr; Sa, So, Feiertage: 8 – 19 Uhr

Der letzte Einlass ist jeweils eine halbe Stunde vor dem Ende der Öffnungszeiten.

Preise:
Erwachsene 2 €
Kinder/Jugendliche bis 16 Jahren: 1,40 €
Familien (bis drei Kinder): insgesamt 6 €

Weitere Informationen und Tarife erhaltet ihr vor Ort oder vorab auf der Homepage der Tourist-Info in Bad Essen.

Übrigens: auch Sandra war unterwegs in den Freibädern im Landkreis Osnabrück!

Verfasser
Julia Otte
… ist Niedersächsin von Nord nach Süd. „Wasser ist mein Element. Aufgewachsen zwischen Weser und Hunte zog es mich zum Studium der Tourismuswirtschaft in den Norden an die Jade. Für das Aufbaustudium Management im Gesundheitswesen sagte ich dem Weltnaturerbe Wattenmeer schweren Herzens auf Wiedersehen und suchte mein persönliches „Glück in Osnabrück“. Ich kann sagen, dass ich es hier an der Hase gefunden habe. Den Sole-Kurort Bad Essen am Mittellandkanal lernte ich im Rahmen meiner Masterarbeit kennen und lieben.“

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