Hallo Frühling

Frühlingserwachen auf Schloss Ippenburg

Endlich! Der Frühling ist nun auch beim Thermometer angekommen und mein Lieblingsmonat Mai steht vor der Tür. „Süße, wohlbekannte Düfte streifen ahnungsvoll das Land.“ Ja, ich weiß, Möricke ist nicht gerade tagesaktuell, aber sein Gedicht trifft den Nagel auf den Kopf. Alles neu, alles auf Anfang und besser als Silvester. Auch auf Schloss Ippenburg wird der  Frühling gefeiert und zwar stilvoll mit dem großen Frühlingsfest vom 28. April bis zum 1. Mai. Gemeinsam mit meinen beiden Freundinnen Katja und Esther und unserem liebsten Taschenträger, Katjas Mann Martin, machen wir uns auf den Weg nach Bad Essen.

Pflanzen, Mode, Schmuck, Gartenaccessoires und vieles mehr an über 150 Verkaufsständen – wir sind bereit.

An der Blütenvielfalt im Frühling auf Schloss Ippenburg im Osnabrücker Land kann niemand vorbeigehen ohne zu Staunen.
Foto © Ippenburg

Frühling zum Anfassen

An der Ippenburg angekommen geraten wir schon am Eingang ins Schwärmen: Was für Wahnsinns-Tulpen! Wer sein Herz bislang noch nicht an diese wunderbare Pflanze verloren hat, tut es hier ganz sicher. Gartendesignerin Jacqueline van der Kloet und Blumenzwiebelzüchter Jeroen van den Hoek haben die Gärten in einen bunten Tulpentraum verwandelt. Wie kleine Kunstwerke füllen sie unsere ans Wintergrau gewöhnten Synapsen mit einer kaum vorstellbaren Farbenpracht und Formenvielfalt – Frühling zum Anfassen.

Das Gartenfestival im Frühling auf Schloss Ippenburg im Osnabrücker Land bietet neben der Pflanzenvielfalt auch viele Einkaufsmöglichkeiten und tolle Essensstände.
Foto © Iris Nepke

Frühling zum Essen

Um uns für alles Weitere zu stärken, machen wir Halt am ersten gastronomischen Stand, der am Weg liegt. Erdbeerkuchen für die Mädels und Spargel für Martin. Noch so ein Privileg des Frühlings: Schlemmen und Naschen ohne Reue, denn schließlich ist das ja alles gesund, was uns da so frisch vom Feld serviert wird. Lecker ist es auf jeden Fall. Das haben sich auch die Schöpfer des „Lubera Mundraubgartens“ – Markus Kobelt und seine Crew – als Ziel gesetzt. Im XXL-Küchengarten der Ippenburg darf man neuerdings verschiedene Obst- und Beerensorten direkt vom Spalier naschen – Frühling zum Essen.

Aus dem Küchengarten bezieht das Restaurant la vie in Osnabrück ihre saisonalen Produkte. Auch im Frühling gibt es hier viel zu ernten.
Foto © Ippenburg

Frühling für das Herz

Eine interessante Führung durch Rosarium und Küchengarten, zwei ausführliche Pflanzberatungen und etliche gastronomische Zwischenstopps später, beschließen wir, die gleich beginnende Hochzeitsmodenshow ausfallen zu lassen.  Stattdessen machen wir es uns mit einer Flasche Prosecco auf einem der zahlreichen Picknickplätze mit direktem Blick auf die zauberhafte neugotische Ippenburg gemütlich. Diese kann man zwar nur sehr eingeschränkt besichtigen, aber dennoch verleiht sie dem Festival den besonderen feierlichen Rahmen. Ein halbes Glas später und mit etwas Fantasie fühlen wir uns alle (Martin eingeschlossen) wie in einem Roman von Jane Austen – Frühling für das Herz.

Das Rosarium im Garten der Ippenburg ist besonders im Frühling ein Blickfang für die Augen.
Foto © Ippenburg

Ein Blick auf die Uhr zeigt, dass wir los müssen, denn Esthers Zug fährt leider schon bald. Und dabei haben wir noch gar nicht so viel eingekauft! Aber egal, glücklicherweise gibt es Wichtigeres als Shoppen – den Frühling zu genießen zum Beispiel.

Gut zu wissen

Bis Ende Juli könnt ihr immer wieder sonntags die Ippenburger Gärten besuchen, fernab von der Hektik auf den Festivals.

Festival-Termine 2017/2018:
22. – 24. September 2017 | Ippenburger Herbstfestival
31. Mai – 3. Juni 2018 | Großes Ippenburger Sommerfestival
21. – 23. September | Großes Ippenburger Herbstfestival

Übrigens könnt ihr euren Besuch auf Schloss Ippenburg auch wunderbar mit einer Fahrradtour verknüpfen!


Verfasser
Anja Hehmann
... kommt gebürtig aus dem Osnabrücker Land, wohnt in Osnabrück und liebt die Region und ihre Bewohner. "Meinen Urlaub verbringe ich am liebsten in England, Frankreich oder in Italien. Dort genieße ich am meisten das, was ich zuhause auch schätze: Menschen und Orte mit Charakter, grüne Hügel und Bewegung in guter, gesunder Luft. Beim Laufen, Reiten und Yoga trainiere ich dann die Kalorien ab, die mir mein großer Enthusiasmus für Nachtisch, Kuchen und Co. beschert. Tipp: Das Café Carl im Kaufhaus Schäffer."

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